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bayerisch

Momentaufnahmen bayerischer Lebensart aus den 1950er-Jahren

Fotografie: Paul Ernst Rattelmüller

Eine Digitale Ausstellung präsentiert vom

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Wer weiß, was man beim „Rossboinklaum“ macht oder was ein „Britschhaferl“ ist? Und auch wer die Begriffe für das „Pferdeäpfelsammeln“ und die „Petze“ kennt, weiß vielleicht nicht, was „Aprui-Aff“ oder „Wanznpress“ bedeutet. Diese und noch viele weitere Mundartbegriffe hebt Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler aus dem reichen Schatz des bairischen Dialekts. Seinen fundierten, mit einem Augenzwinkern präsentierten Erläuterungen stehen in dieser Ausstellung Fotografien von Paul Ernst Rattelmüller gegenüber. Als einer der Amtsvorgänger Göttlers hatte dieser ab den 1950er-Jahren begonnen, bäuerliches Leben, Feste und religiöse Bräuche in Oberbayern mit seiner Kamera festzuhalten.

Eine Digitale Ausstellung der Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern

Im humorvollen Zusammenspiel gehen Fotografien von Rattelmüller mit den Texten Göttlers eine ungewöhnliche Symbiose ein und eröffnen gerade in der Gegenüberstellung überraschende Einblicke. Ein „Bummerl“ hat eben im Bairischen mehrere Bedeutungen - der Fotograf Rattelmüller hat es bildlich wunderbar eingefangen. Auch hinter einer „Heugeign“ steckt viel mehr als vielleicht vermutet, und der in Altbayern ursächliche Zusammenhang zwischen einem „Banzn“ und einer „Wampn“ ist vielleicht für manch einen neu zu entdecken.

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Dr. Norbert Göttler im Gespräch mit Alexander Strathern zum Auftakt der Ausstellung

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Eine Digitale Ausstellung der

Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern

Aprui-Aff und Pfingstochs

Im altbairischen Tierpark gab es ja viele seltsame Kreaturen. Als der Kirchenmaler Johann Georg Dieffenbrunner (1718–1785) auf einem barocken Deckenfresko mittels eines Elefanten den Erdteil Afrika symbolisieren sollte, malte er kurzerhand einen Esel und pappte ihm eine Art Gartenschlauch als Rüssel davor. Einen Elefanten hatte er im Original halt nie gesehen, was man ihm nicht zum Vorwurf machen sollte. Auch der Volksmund erschuf derb, aber kreativ neue Rassen: den »Sauhund« zum Beispiel, den »Saubärn«, den »Saustier« oder den »Sauhammel«!

Der »gsoichte Aff« erfreute sich im Wirtshaus großer Beliebtheit bei politischen Diskursen. Aber auch sehr kurzlebige Fantasietiere gab es. Wer sich am ersten April in denselben schicken ließ, wurde den ganzen Tag als »Aprui-Aff« gefoppt. Wer am Palmsonntag zuletzt aus den Federn kam, war der »Palmesel«, an Pfingsten der »Pfingstochs«.

Aprui-Aff und Pfingstochs

Zwar kein Pfingstochse, dafür aber aufgmaschelt wie ein selbiger für den jährlichen Ochsenritt in Bichl, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, am Kirchweihsonntag und -montag im Oktober. Die Hauptrolle spielen dabei neben dem Vieh die Dorfbuben, den Dirndln bleibt – wie bei vielen Bräuchen im bayerischen Oberland damals – nur das Zuschauen übrig. Als Rattelmüller diese Aufnahmen 1956 schießt, ist es das letzte Mal, dass dieser Brauch stattfindet

Aprui-Aff und Pfingstochs

So ein Affentheater! Die Ritterschauspiele der Theatergesellschaft Kiefersfelden, Deutschlands ältestem Dorftheater, erstmals erwähnt 1618, finden noch heute auf einer barocken Drehkulissenbühne statt

Ein Saustier beim Almabtrieb? Fantasievoll geschnitzte Neuinterpretation eines traditionellen Brauchs im Kunsthandwerk

Aprui-Aff und Pfingstochs

Wenn im zeitigen Frühjahr große und kleine »Maschkra« auf den Straßen ihren Schabernack treiben, dann kommt mit ihnen ein klein wenig vom venezianischen Karneval zu uns, zumindest in ihrem aus dem Italienischen stammenden Namen. So unwegsam die Hochgebirgskette der Alpen auch war, sie wirkte immer eher verbindend als trennend. Feldherren und Kindersoldaten, Handelsherren, Hausierer und »Schwirzer« (Schmuggler mit rußgeschwärzten Gesichtern), Päpste und Ketzer, Baumeister, Kaminkehrer und Ziegelarbeiter haben die Passstraßen seit Jahrhunderten in beide Richtungen bewältigt, haben Waren, Gewohnheiten und Wörter ausgetauscht.

Neben den schon genannten »Maschkra« (italienisch »maschera« = Maske) sind noch zahlreiche andere »welsche« Begriffe ins Baierische hineinverschmolzen. Unter einer »Stranitzn« (italienisch »stranezza« = sonderbare Form) verstand man zum Beispiel eine spitze Papiertüte, und eine »Magrananulsuppn« war nichts anderes als eine Makkaroni-Nudelsuppe, auf die man vielleicht einen »Guschter« (italienisch »gusto« = Geschmack) haben konnte oder auch nicht. Der »Strawanzer« (italienisch stravagante: absonderlich, seltsam) trieb sich auf den Straßen und in den Kneipen herum und genießt bis heute kein italienisches Monopol, denn sein Wesen ist mit einem altbairischen »Striahbesen« wunderbar zu übersetzen.

Maschkra

Maschkra

In Partenkirchen wird am »Unsinnigen Donnerstag« die Kinderfasnacht gefeiert. Dabei wurden und werden ganz im Sinn heutiger Nachhaltigkeits-forderungen fantasievolle Kostüme aus Restmaterialien zusammengestellt, etwa aus alten Blechdosen wie bei diesen kleinen »Kanonieren«.

Maschkra

»Untersberger Mandln« in Partenkirchen. Die zwei überdimensionalen Kobolde sollen mit ihrem von einer »Maschkera Musi« begleiteten Tanz die bösen Geister erschrecken und aus dem Land hinausjagen.

Maschkra

Maskenvielfalt im Partenkirchener Fasching.

Maschkra

Die »Flecklesmänner« in Partenkirchen haben oft Beutel mit Ruß dabei, um junge Frauen und Kinder »anzuschwärzen«.

Maschkra

Verkehrte Welt: Herren in Damenmaschkra im Benediktbeuer Faschingszug.

Maschkra

Verkehrte Welt: Damen in Herrenmaschkra am Faschingsdienstag am Viktualienmarkt in München.

Maschkra

Sogar die Brunnenfigur des Roider Jackl erhält beim bunten Treiben auf dem Münchner Viktualienmarkt am Faschingsdienstag einen Papphut. Und der Alte Peter lacht dazu.

Bevor jetzt alle Mundartfreunde, Fischer und Biologen auf die Barrikaden gehen, sei’s gleich gesagt: Einen »Brackelfisch« gibt’s nicht, weder im Bairischen noch sonst in irgendeiner Sprache. Aber einer hat’s doch gemeint und das kam so: Bei Dreharbeiten filmten wir die Fischwelt der Eggstätter Seenplatte im Chiemgau. Da kam ein einheimischer Spaziergänger des Weges und meinte: »Gehts doch zu dem Weiher do nüber, do gibt’s no gräßere Fisch, Mordsdrumm Brackel!« Wir gehorchten und auf dem Weg zum benachbarten Weiher fragte mich der aus Lübeck stammende Kameraassistent ungläubig:

»Jetzt muss ich schon fragen, was soll denn das für eine Sorte sein – ein ›Brackelfisch‹?« Also: Mit der bewundernden Bezeichnung »Brackel« gibt der Bayer die ungewöhnliche Größe und Mächtigkeit eines Gegenstandes, eines Tieres oder eines Zeitgenossen an, nicht seine Sorte. Ein »Brackel Mannsbild« kann’s geben, ein »Brackel von Baum«, zur Not auch ein »Mordsdrumm Brackel von Fisch«. Nur im Fischladen werden Sie nach einem »Brackelfisch« vergeblich fragen.

Brackel

Die bayerischen Gebirgsschützen führen ihre Gründung auf Kurfürst Maximilian I. zurück, da sie auf seinen landesherrlichen Beschluss hin zur Landesverteidigung gegründet wurden.

Brackel

Brackel

Ob Fahnenweihe, Fronleichnamsprozession oder Hochzeit: Für richtige Mannsbilder gibt es übers Jahr viele Gelegenheiten, sich bestens ausstaffiert zu präsentieren.

Brackel

Teilnehmer bei der Fahnenweihe der Tölzer Gebirgsschützenkompanie auf dem Unteren Markt in Bad Tölz.

Den Schönheitskult von heute konnten sich in früheren Generationen nur wenige leisten, aber ganz und gar »z’ritt und z’rapft« (zerrüttet und zerrupft) wollte auch früher kaum jemand daherkommen. Die morgendliche Körperwäsche fand vor dem Brunnentrog im Freien statt, bestenfalls an einer Waschgarnitur im Zimmer. Dort, wo auch »Potschamperl « (Nachttopf) und »Speibtrigarl« (Spucknapf) bereitstanden. Die Frauen und Mädchen verbrachten viel Zeit, ihre langen Haare zu »kampeln« und mittels »Wuggerl« (Lockenwickler) und »Brennschar« in Wellen zu legen.

Die »Steftn« der Männer waren hingegen schnell geschnitten, oft auch von einem geschickten Knecht auf dem Hof. Während die Weibsbilder sich mit Hilfe von »Klufern« (Sicherheitsnadeln) und »Spangerln« (Spangen) in Form brachten, hantierten die Mannsbilder vor allem mit »Kampei« (Kamm), »Waschl« (Rasierpinsel) und »Pomade«, mit der sie die nur selten gewaschenen Haare bändigten.

Brennschar und Speibtrigal

Mensch und Tier werden zu besonderen Gelegenheiten im wahrsten Sinne des Wortes aufgemaschelt

Brennschar und Speibtrigal

… oder für eine feierliche Firmung.

Brennschar und Speibtrigal

Brennschar und Speibtrigal

Bestimmt kein Problem mit ihren pflegeleichten Frisuren haben diese Teilnehmer der »Stummen Prozession« in Vilgertshofen (Landkreis Landsberg am Lech)

Brennschar und Speibtrigal

Beispiellose Brennscherenkunst: Mädchen auf einem »Truhenwagen« während der Tölzer Leon

Enten, Gänse und kleine Menschenkinder »britscheln« gerne im Wasser, aber auch wir älteren Kaliber sind in der Lage, »einen rechten Britsch herzumachen«, wenn wir etwa eine Halbe Bier oder eine Tasse Kaffee umgeschüttet haben. Immer geht es darum, dass da eine Flüssigkeit unkontrolliert in der Gegend verteilt wird. »Britsch!«, bei diesem Wortklang hört man die Bescherung quasi schon mit. Nun liebt die Mundart die Bildhaftigkeit und überträgt Alltagserfahrungen schnell auf alles Zwischenmenschliche.

Verteilen sich Gerüchte und Verdächtigungen nicht ebenso schnell wie ausgeschüttetes Wasser? Kann man sie, einmal verbreitet, je wieder einfangen? Natürlich, man kann nicht, und so hat es der Verursacher ja auch gewollt. Also kann man auch mit Gerede und Tratsch »einen rechten Britsch hermachen«. Oder man kann jemanden »verbritschen«, ihn also hinhängen, verpetzen, verpfeifen. Und wer solches tut, ist und bleibt halt ein »Britschhaferl« (bitte mit langem »i«) oder »’ne Petze«, wie der Norddeutsche sacht! Ein Kompliment ist beides nicht!

Britschhaferl

Nach dem Melken darf die kostbare Milch nicht verbritschelt werden.

Britschhaferl

Britschhaferl

Kein Britschhaferl – nur ein kleiner Britschler!

Eine rechte Britschelei muss der Lohgerber aus Miesbach von Berufs wegen veranstalten.

Britschhaferl

Was der Norddeutsche schroff und lieblos »Mäuse«, »Zaster«, »Moos«, »Kies«, »Pinkepinke«, »Knete« oder »Moneten« nennt, erhält im Bairischen eine durchaus zärtliche, fast intime Färbung. »Diridari«, »Beidiweidi« und »Nutscherl« könnten auch Kosewörter sein, »Flieder«, »Gerschtl« und »Flins« klingen wohllautend, »Gejd« oder »Goid« zumindest neutral. Nun ja, das »Buifa« gibt es auch noch, zugestanden.

Die einen tragen es im »Goidbeil« oder im »Portmonä«, die anderen lassen es einfach im »Hosensack« klingeln. Opferstöcke und Klingelbeutel liebt der Bayer weniger, so mancher Mesner musste sich schon über darin befindliche Hosenknöpfe und Beilagscheiben ärgern. Wer so was tut, ist ein »Pfennigfuchser«, der genauso wenig Ansehen genießt wie sein glattes Gegenteil, der verschwendungssüchtige »Gumpenbrootz«.

Diridari

Da brauchts schon jede Menge Pulver, damit der Rauch aufgeht! Im Salzbergwerk Berchtesgaden in der Dreikönigsoktav feiern die Knappen bis heute auf einer 4 Kilometer langen Prozession durch die Bergstollen die Bergweihe. Wieder im Tageslicht beenden ein Te Deum und laute Böllerschüsse diese Feier.

Diridari

Diridari

Nicht um Geld, sondern um »Leckerl« bitten diese Kinder aus Habach. Wie in einigen anderen Dörfern im Umkreis des Heiligen Andechser Bergs hatte sich hier der liebenswerte Brauch eingebürgert, den Kindern nach der Wallfahrt vom Andechser Markt Süßes mitzubringen.

Diridari

So lecker! Kostbarer als jeder Pfennig sind diesen beiden Habacher Kindern bestimmt Schokolade, Guatl, Bärendreck oder Platzl erschienen.

Beginnen wir erst einmal systematisch! Gemäß der Hornbostel-Sachs-Systematik ist eine »Ratsche« ein Schraprad, das den Schrapradinstrumenten, also den mittelbar geschlagenen Idiophonen zugeordnet wird. Alles klar? Nein?? So systematisch also auch wieder nicht? Nun gut, eine Ratsche ist – allgemeiner ausgedrückt – ein Instrument, das unablässig und weithin hörbare Geräusche von sich gibt. Schon beim Aussprechen des Wortes »Ratsche« hört man quasi das Geklapper und Gekreische mit, ebenso bei seinen zahlreichen Synonymen wie Knarre und Schnarre, Schnurre und Rappel, Rätschi und Schrappe. Auffallende Töne zu erzeugen, das ist die Aufgabe einer »Ratsche«.

Gefräßige Vögel werden damit aus dem Kirschgarten ebenso vertrieben wie am Karfreitag Kartenspieler und Bierdimpfl aus dem Wirtshaus. Wenn der Handwerker seinen Ratschkasten in die Hand nimmt, ist´s vorbei mit der Brotzeitpause, sogar als Sirenenersatz sollen Ratschen schon eingesetzt worden sein. Apropos Sirenen! Böse Zungen behaupten ja, dass auch manche menschliche Wesen zur Gattung der Schraprad-instrumente gehören sollen! Das wären dann die männlichen und weiblichen »Ratschkattln«, aber wo die in der oben genannte Hornbostel-Sachs-Systematik ihren Platz finden, das kann ich Ihnen leider auch nicht sagen!

Schrapräder und Ratschkattln

Schrapräder und
Ratschkattln

»Wir ratschen, wir ratschen zamm. Die Glocken san in Rom, so ratschen wir statt eahna zamm.« In Iffeldorf rattern die Ministranten auf der Kirchhofmauer mit ihren Kastenratschen. Sie »ersetzen« damit das am Gründonnerstag nach dem »Gloria« im Gottesdienst eingestellte Glockengeläut der Kirche. Erst zur Feier der Auferstehung Christi, zum »Gloria« in der Ostersamstagnacht, wird dieses wieder zu hören sein.

Schrapräder und
Ratschkattln

Die »Ratschenbuben« von Obersöchering (Landkreis Weilheim-Schongau) ziehen am Karfreitag durchs Dorf, um mit ihren Brettlratschen lautstark die Gottesdienstzeiten zu verkünden. Alle haben sie ihr bestes Gwand an: die lange schwarze Anzughose. Lederhosen sind in den 50ern meistenteils noch nicht en vogue.

Schrapräder und
Ratschkattln

Beim gemeinsamen Binden der Girlanden für den neuen Maibaum haben die Antdorfer Madln bestimmmt viel geratscht – auch wenn es auf diesem Bild der höchsten Konzentration gar nicht so aussehen mag.

Nach der Fronleichnamsprozesion in der Jachenau stehen die Frauen gerne noch ein bisserl zum Ratsch zusammen.

Schrapräder und
Ratschkattln

Nicht eine Art von Metallherstellung ist mit dem »Eisen« gemeint, sondern die Bereitstellung von Kühlungsmittel vor der Epoche von Gefrierschrank und Kühltruhe. Das Eis des dörflichen Weihers wurde mühsam in Stücke gehackt und gesägt, dann mit Spitzhaken aus dem Wasser befördert und mit dem Pferdefuhrwerk in einen nahen Eiskeller befördert.

Diese Keller, die sich nur Brauer, Wirte und Großbauern leisten konnten, hatten doppelte, mit Torf isolierte Wände. In ihnen hielten sich die Eisbrocken bis in den nächsten Herbst hinein, ohne Pfützen zu bilden. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Eis des dörflichen Weihers von industriell hergestelltem Stangeneis abgelöst, das mit Lastwagen zu den Kunden gebracht wurde.

Eisen

Eisen

Arbeiter bei der Natureisgewinnung. Im Oberland herrschte über Jahrhunderte ein blühender Handel mit Natureis. Erst mit Erscheinen der Kühlschränke verlor es endgültig an Bedeutung. Wenn die Eisdecke eines Sees oder Weihers etwa 10 Zentimeter dick war, wurden mit großen Sägen Platten aus dem Eis geschnitten.

Eisen

Anschließend packte man mit diese mit schweren Zangen und schob sie mit langen Haken und Piken ans Ufer.

Eisen

In den Wintermonaten hatten Bauern, Maurer oder Fuhrleute weniger zu tun als in den übrigen Jahreszeiten. Man war froh, mit der Natureisgewinnung dann ein Zubrot verdienen zu können.

Eisen

Eine »Ernte« der anderen Art.

Eisen

Mit Sorge sahen Bierbrauer und Wirtsleute einem milden Wintern entgegen: Wie sollte man dann das kostbare Bier im Sommer kühl halten?

Eisen

Die mit Äxten in handliche Blöcke geteilten Eisplatten wurden über eine Rampe – je nach Witterung – auf Pferdeschlitten oder Leiterwagen geschoben.

Eisen

Abtransport der eisigen Fracht in die Keller oder Kühlhäuser der Kunden

Zerschlagen der Eisplatten im Lagerungsort mit Holzschlegeln, um Lufteinschlüsse zu verhindern. Nur so konnte das gewonnene Eis mit der Zeit zu einem riesigen Eisklumpen frieren und kühlte dann den gesamten Raum.

Eisen

»Da is ’s aba gach aufiganga!«, so stöhnte schon so mancher Bergsteiger nach einem langen, mühsamen Aufstieg. Das Wörtchen »gach« und seine Verwandten »gäh« oder »gäch« waren früher geläufige Begriffe der deutschen Hochsprache, rutschten dann in die Mundart ab und sind heute fast völlig vergessen. »Gach« heißt so viel wie steil, aufsteigend, jäh. Da es in Bayern Hunderte von steilen Straßen gibt, wundert es nicht, dass mehrere Dutzend davon »Gasteig« heißen, eine Verballhornung von »gacher Steig«. Der prominenteste Vertreter dieser Anstiege ist natürlich der Münchner »Gasteig« mit dem Sitz der Philharmoniker.

Wäre doch lustig, wenn eines seiner Mitglieder »Gasteiger« hieße, denn dieser gebräuchliche, aus dem Alpenraum stammende Familienname bezeichnet natürlich auch nichts anderes als eine Sippe, die an einem »gachen Steig« wohnt. Noch trefflicher, wenn unser fiktiver Philharmoniker ein impulsiver Künstler wäre, denn auf menschliches Verhalten übertragen meint der Begriff »gach« auch »ungeduldig, rasch aufbrausend« (»Jetz pack i’s gach!«)!

Gacher Steig

Gacher Steig

Teilnehmerinnen einer Prozession plagen sich auf dem gachen Weg zur Kirche hinauf.

Gacher Steig

Beim Almabtrieb Ende September in der Gegend von Oberaudorf gehts für Mensch und Tier oft gach hinunter. Die Sennerin führt an.

Viele Mundartbegriffe sterben aus, weil die entsprechenden bäuerlichen Techniken ausgestorben sind. Allein ein Pflug hatte Dutzende Teile – zum Beispiel Sohle und Grindel, Sech, Schar und Molter – die heute kein Mensch mehr versteht. Aber auch die beginnende Technisierung des 19. Jahrhunderts fand Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch.

»Dreschwägen« und »Steftnzylinder« erleichterten die harte Erntearbeit, den »Gsodschneider« brauchte man beim Zubereiten des Tierfutters (»Gsod«), die »Schnacklsäuln« beim Lupfen von schweren Baumstämmen. Als Antrieb hatte man den »Göpel«, ehe mit dem »Hoizvergaser« die Vorform des modernen Traktors geschaffen war.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Handarbeit statt Melkanlage.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Hornschlitten statt Quad.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

XXL-Quirl für die Käsezubereitung.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Heugabeln statt Mähdrescher.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Mit Muskelkraft an der Egge.

Gsodschneider und Schnacklsäuln

Sensenarbeit war Schwerstarbeit für die Bauern, vor allem an steilen Hängen.

Wieder einmal fehlen uns die rechten Buchstaben, um die Nuancen des Dialekts herauszustellen. Was das »Gwand« ist, lässt sich leicht beschreiben. Mit einem langen, tiefen »a« ausgesprochen, ist es die Gesamtheit aller Schürzen, Röcke, Blusen und Kleider, die sich im Kleiderschrank der besseren Hälfte finden lassen. Spricht man das »a« aber kurz und hell aus, mutiert damit gleich der ganze Sinn des Wortes.

Das Adjektiv »gwandt« heißt »anstellig, geschickt«. »Des is a ganz a Gwandte!«, das ist ein ehrliches Lob über ein tüchtiges Weibsbild. Auch ein Umstand kann »gwandt« sein, nämlich im Sinne von »vortrefflich, praktisch«. Dass die femininen und neutralen Formen von »gwandt« häufig, die maskulinen aber eher ungebräuchlich sind, sollte uns Mannerleit aber doch zu denken geben!

Gwand

Immer griffbereit das Lieblingsstück.

Gwand

Gwand

»San ma net schee in unserm Gwand?« Zwei Aichacherinnen präsentieren sich fröhlich bei einem Trachtentreffen 1957.

»Schmeck’s, Kropferter!« – so lautet die grobe Antwort auf die verunsicherte Frage: »Ja, woher hätt ich denn das wissen sollen?« Riechen hätt er’s halt sollen, dass was in der Luft lag! Schmecken heißt im Bairischen also riechen. Wenn Ihnen jemand mit der Aufforderung »Schmeck amoi!« eine Handvoll Tabak hinhält, sollten Sie folglich daran riechen, nicht hineinbeißen, denn Kautabak ist auch hierzulande selten geworden!

Etwas anderes bedeutet es, wenn Sie einer auffordert: »Jetzt lus amoi!« Dann sollten Sie ihn nicht anschnuppern, sondern aufmerksam zuhören. Schmecken heißt auf Bairisch nun mal riechen und lusen hören. Wenn die Hausfrau indes fragt: »Schmeckt’s?«, dann meint sie nicht »riechts?«, sondern wirklich »schmeckt’s?«. Alte Socken können freilich riechen, aber natürlich nicht selbst. Ich weiß, es ist kompliziert – aber wer hätte behauptet, es sei einfach.

Schmecken und Lusen

Schmecken
und Lusen

Beim Kirchweihschnalzen in Froschhausen (Markt Murnau) wirds laut für die Ohrwascheln. Aber nur mit viel Krach waren die mit der Dunkelheit von Herbst und Winter auftauchenden Dämonen zu vertreiben. In der gesamten Alpenregion hat sich bis heute eine Vielzahl dieser »Lärmbräuche« erhalten.

Schmecken
und Lusen

Dem Berchtesgadener Weihnachtsschützen schmeckts Bier nach getaner Arbeit.

Schmecken
und Lusen

Schmeck amoi, wia guat dass des Tabakspfeiferl riacht! Der Weber mag auch bei der Arbeit nicht darauf verzichten.

Schmecken
und Lusen

Vui z’laut zum Zulusen: Nach der Fronleichnamsprozession marschieren die Schützen der Gebirgskompanie Jachenau vor der Gastwirtschaft im Dorf auf, um zum Abschluss den Bürgermeister und den Gemeinderat mit einem krachenden Gewehrsalut zu ehren.

Schmecken
und Lusen

Dem feinen Gsangl lust ma gern zua.

Schmecken
und Lusen

Ein Standerl von der Hochzeitsmusik!

Schmecken
und Lusen

Hochzeitsfestessen. Eine Knödelsuppe als Vorspeise hat auf jeden Fall dazugehört und allen Gästen hats gwiss gschmeckt.

Von einer alten Bäuerin wird berichtet, die auch bei Sonnenschein mit dem Regenschirm ausging, um sich darauf zu stützen. »Liaba sogn d’ Leit, de spinnt«, meinte sie lakonisch, »bevor s’ moana, de braucht scho an Gehstecka!« Wenn heute jemand einen Stock zum Gehen benötigt, dann tut er das notgedrungen etwas pikiert. Das war nicht immer so. Ein Gehstock gehörte zur Ausstattung eines jeden vornehmen Mannes, man konnte die teuersten Exemplare erwerben mit Knäufen aus Elfenbein oder Silber.

Raffinierte Zeitgenossen bevorzugten Modelle mit eingebauten Cognac- oder Zigarettenbehältern. Bischöfe bevorzugten gar Hirtenstäbe aus purem Gold. Ganz so kommod hatte es der normale Landbewohner früherer Zeit nicht. Er schätzte die Zähigkeit seines Stockes, mit dem man zur Not auch auf den Tisch oder auf den Kopf eines Widersachers hauen konnte. Und weil man mit der Krümmung des Steckens auch nach jemanden »hackeln« konnte, nannte man ein solch praktisches Gerät – »Hacklstecka«!

Hacklstecka

Hacklstecka

Zaunstecka.

Hacklstecka

Floßstecka.

Eine Franke mit Bänder geschmücktem Stecken.

Hacklstecka

Auch die Dame in Calwer Tracht scheint einen Stecken zu tragen: In diesem Fall ist es aber ein Schirmgriff.

Hacklstecka

Schwäbischer Hacklstecka fürs »Bschoadbinkerl«. In dieses wickelte man den Daheimgebliebenen die Reste eines Festmahls ein, um sie heimzubringen und so »Bescheid« zu sagen, was es alles gegeben hat.

Hacklstecka

Die Violine, auch Geige genannt, hat nicht nur in der klassischen Musik, sondern auch in der Volksmusik ihren festen Platz. Von da aus hat der Begriff »geigen« ein seltsames Eigenleben entwickelt. »Da geigt si nix!«, sagt der Bayer, wenn er jemanden von der Aussichtslosigkeit eines Unternehmens überzeugen will. »Hör jetzt auf zum Rumgeign!«, mahnt der Lehrer den unruhigen Schüler, und meinte damit seine unkontrollierten, »geigenden« Bewegungen. Selbst das Instrument wurde in einem anderen Bereich instrumentalisiert: Eine Heugeige oder »Heigeign« war ein Holzgestell zum Trocknen des Heus. Der Begriff wurde dann auch auf Menschen übertragen, die einem Knochengestell glichen.

Ein dürres, unattraktives Frauenzimmer nannte man also mehr oder weniger scherzhaft ebenfalls »Heigeign«! Apropos »Hei« beziehungsweise Heu: Das »Heungert«, also das Einbringen trockenen Heus, war für die winterliche Versorgung des Viehs von existentieller Bedeutung, ebenso die zweite Heuernte des Jahres, das »Kroamat« (Krümmet) und – wenn klimatisch möglich – die dritte Ernte, das »Drittelkroamat« oder »Driling«. Dass man sich da vor jedem Regenguss fürchtete, liegt auf der Hand, und so nannte man auch jeden Windstoß, der in das Heu fuhr, eine unliebsame »Heigeign«!

Heigeign und Kroamat

Heigeign
und Kroamat

Markante Strohmandln. Im Murnauer Moos waren im Spätsommer kegelförmige Gebilde, die sogenannten Strahdrischn, zu sehen. Sie wurden aus dem Gras der gemähten Mooswiesen aufgehäuft und auf diese Weise mehrere Monate, ja Jahre gelagert, bis es mürbe war. Erst dann wurde das Stroh zum Einstreuen im Stall verwendet. Für die Malerin Gabriele Münter waren die Haufen mit dem charakteristischen Stab in der Mitte ein geliebtes Motiv. Bei ihr hießen die Strahdrischn allerdings »Hockn«.

Beim Buttnmandllaufen am ersten Advent im Berchtesgadener Land werden zwölf junge, unverheiratete Burschen in Stroh gesteckt und ihnen Larven mit Hörnern, überlangen Zähnen und heraushängender Zunge aufgesetzt. Die umgeschnallten schweren Glocken müssen ständig in Bewegung gehalten werden und »buttn« (scheppern). Mit Ruten versuchen die Strohmänner bei ihren Rundgängen von Hof zu Hof vor allem junge Mädchen zu treffen – ein altes Fruchtbarkeitsritual.

Heigeign
und Kroamat

Heigeign
und Kroamat

Wilde Strohmandl.

In Mittenwald hängt der Himmel und so manche Instrumentenwerkstatt voller Geigen.

Heigeign
und Kroamat

»Host a Schmoiz?« Den Sinn dieser Frage genau zu verstehen, kann für Ihr körperliches Wohlergehen von höchster Bedeutung sein! Sollten Sie Lebensmittel-händler sein, können Sie die Sache getrost von der harmlosen Seite nehmen. Dann erkundigt sich jemand danach, ob Sie ein tierisches (»geschmolzenes«) Schlachtfett führen, vielleicht vom Rind, vom Schwein oder von der Gans. Sollte Ihnen die Frage »Host a Schmoiz?« allerdings bei irgendeinem Volksfest oder bei einem Fußballspiel der unteren Ligen gestellt werden, ist größere Vorsicht geboten! Dann ist der Terminus nicht als Frage, sondern als Ankündigung einer unmittelbar bevorstehenden Rauferei zu werten!

Auf diese Form bayerischen Brauchtums sollten Sie sich nur einlassen, wenn Sie tatsächlich davon überzeugt sind, über genügend »Schmoiz«, in diesem Fall also über Muskelkraft, zu verfügen! Eventuell sogar über das besagte »Irxnschmoiz« – die Kraft der »Irxn«, also der Achseln. Irxnschmoiz hin, Irxnschmoiz her – ich würde Ihnen ohnehin eher empfehlen, sich so einer prekären Situation schleunigst zu entziehen, frei nach dem Motto: »Liaba fünf Minuten feig, ois a Lebn lang dod!«

Irxnschmoiz

Irxnschmoiz

Da in den 50er-Jahren viele Handwerksberufe noch mit der Hand ausgeübt und die Produkte nicht maschinell gefertigt wurden, war oftmals ganz schön Muskelkraft gefragt.

Irxnschmoiz

Der Kummetmacher (Pferdegeschirrmacher) demonstriert das bestens…

Irxnschmoiz

… ebenso wie der Holzfäller.

Wenn man in islamischen Moscheen oder jüdischen Synagogen die getrennten Gebetsbereiche für Frauen und Männer besichtigt, dann vergisst man leicht, dass solche Bräuche in christlichen Kirchen durchaus ebenfalls üblich waren und manchmal bis heute praktiziert werden. Auf der »Mannerseitn« beten da die Männer, auf der »Weiberseitn« die Frauen. Beim Rosenkranz wechseln sich die beiden Seiten ab. Die Kinder sitzen in den vorderen Bänken, den jüngeren Burschen ist meist die Empore, die »Bor«, vorbehalten, wo schon mal Witze und lustige Zoten die Runde machen.

Dass sich irgendwann zwei erfrecht haben, während der Predigt Karten zu spielen und prompt vom schwefelstinkenden Gottseibeiuns am Gnack gepackt wurden, gehört möglicherweise dem Reich der Legende an. Einen sehr irdischen Rüffel aber kann man sich holen, wenn man sich auf einen der durch ein Messingschild reservierten Plätze setzt, wie solche in manchen Dorfkirchen noch üblich sind. Da wird man so rüde weggedrängt, dass einem schon der Gedanke kommen kann, das indische Kastenwesen sei ein Dreck dagegen!

Manner- und Weiberseitn

Manner- und Weiberseitn

Neben der Trennung von Männern und Frauen in den Kirchenbänken, gibt es auch eine Staffelung nach dem Alter: vorne die Kinder, dann die Jugend und am Ende das Alter

Vor allem in der Kirche und während kirchlicher Rituale wie den Prozessionen wurde früher streng auf die Trennung von Frauen und Männern geachtet, so wie hier während des Gottesdiensts in der Starnberger St. Josefkirche.

Manner- und Weiberseitn

Manner- und Weiberseitn

Geschlechtertrennung während einer Fronleichnamsprozession.

 Manner- und Weiberseitn

Auch weltliche Bräuche wie das Antdorfer Mailaufen separieren – zumindest in der Anfangsphase – sittsam Burschen …

Manner- und Weiberseitn

… und Mädchen. Am Ende dieser außergewöhnlichen Partnersuche mischt sich dann allerdings alles in wildem Durcheinander doch.

Dass die Kindererziehung unserer Vorfahren mitunter recht derbe und handgreifliche Züge annehmen konnte, ist erschreckend oft belegt. Von den harmloseren »Hirnbatzeln« und »Nussn« über die »Watschn« war der Weg zu den gefürchteten »Tatzen« und den »Überglegten« nicht weit. In diesem Fall wurde der Gemaßregelte oft auch noch mit Schimpfworten wie »Bankert«, »Tropf«, »Drack«, »Böig« oder »Rotzleffe« bedacht.

Dass es das Gegenteil, die liebevolle Zuwendung, aber auch gab, dokumentiert die Fülle an Kosenamen, die man den Kleinen – meist mit einem Augenzwinkern – mit auf den Lebensweg gab: Von »Bampferl« bis zum »Butzerl«, vom »Wuzerl« bis zum »Zwackeri« reichte die entsprechende Palette.

Tropf und Drack

Kinderfreuden beim Hutschen.

Tropf und Drack

 Tropf und Drack

Bei der Leonhardifahrt in Benediktbeuern stellten Kinder früher auf »Themenwagen« unter anderem auch das »Bäuerliche Leben« dar. Diese kleine Teilnehmerin trägt ein richtiges »Kasettl«, das extra für eine Kindergröße geschneidert und den historischen Stücken nachempfunden wurde. Sogar eine Otterfellhaube komplementiert die Tracht.

Zugegeben, so ein Pfund, also ein halbes Kilo, ist nicht gerade eine gewaltige Maßeinheit, aber im Vergleich zu einem Gramm macht es halt doch mehr her! Also nutzt es der bairische Dialekt, um etwas Gewichtiges, Besonderes damit auszudrücken. »Pfundig« nennt er alles, was ihm wohlgeraten, ja geradezu herausragend erscheint. Ein Mensch etwa, mit dem man Pferde stehlen kann, ist ein »Pfundskerl« oder »Pfundsstiah«, eine besondere Gelegenheit ein »Pfundsfressen«, eine tolle Atmosphäre eine »Pfundsstimmung«!

Familiennamen wie »Pfundmair« oder »Pfundstein« legen sich ein zusätzliches genealogisches Gewicht bei. Freilich kann die Waage auch in die andere Richtung ausschlagen. Ein »Pfundshamme« ist nicht etwa ein preisgekrönter Zuchthammel, sondern ein unverschämtes Mannsbild, ein »ausgschamter Hamme« oder »Dreckhamme« eben. Legen Sie sich nicht mit so einem an, der kann Sie stocknarrisch machen oder »pfundsnarrisch«!

Pfundshamme

Zum Aufstellen eines Maibaums brauchts echte Pfundskerle, so wie hier in Antdorf. Und wenn der Baum dann steht, herrscht garantiert eine Pfundsstimmung!

Pfundshamme

Pfundshamme

Mit Blasmusik wird der schon Wochen vorher ausgesuchte, aber erst am 1. Mai gefällte Baum ins Dorf transportiert.